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Körbecke außer Rand und Band: Wenn das Frühstück zum Marathon wird!

Wer behauptet, Ostwestfalen würden wie die Münsteraner Westfalen  zum Lachen in den Keller gehen, war am Karnevalssonntag definitiv nicht in der Körbecker Gemeindehalle. Der Heimatschutzverein hatte zum traditionellen Karnevalsfrühstück geladen – und was als gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank begann, entpuppte sich als ein humoristisches Feuerwerk, das die Grundmauern der Halle ordentlich durchschüttelte.

Schon lange bevor die erste Polonaise startete, hatten die Körbecker Gruppen und Solisten in ihren geheimen Kreativ-Werkstätten getüftelt. Das Ergebnis? Ein Programm, das so bunt war wie das Konfetti auf dem Hallenboden und bewies: Das Dorfleben in Körbecke ist nicht nur agil, es ist absolut bühnenreif!

Beginnend mit einem tollen Musikratewettbewerb, der die gesamte Halle zum Mitsingen animierte, ging es Schlag auf Schlag direkt weiter mit dem fulminanten Programm,

Von akrobatischen Trinkern und strickenden Weltstars

Den sportlichen Auftakt machten akrobatische Einlagen, die beim Zuschauen für Atemnot sorgten – vor allem, weil hier die alles entscheidende Frage geklärt wurde:

In welchen Körperlagen kann man eigentlich noch unfallfrei ein Kaltgetränk zu sich nehmen?

(Spoiler: In mehr, als man denkt!) Wer wissen wollte, was im Dorf wirklich hinter verschlossenen Türen passiert, kam bei der satirischen Nachrichtensendung voll auf seine Kosten. Hier wurden skurrile Dorfereignisse so scharfzüngig serviert, dass mancher im Saal froh war, nur Zuschauer und nicht Schlagzeile zu sein. 

Auch das Thema „Familienfeste, die dezent aus dem Ruder laufen“ sorgte für wissendes Kopfnicken und Tränen in den Augen vor Lachen.

Bienenstich und Burlesque

Ein weiters Highlight war der exklusive Auftritt einer männlichen Biene, die den Begriff „Bestäubung“ völlig neu interpretierte?.

Direkt gefolgt von einer Büttenrede der Extraklasse: Die Körbecker Damen-Strickgruppe plant nämlich nichts Geringeres als die Weltherrschaft in der Mode. Wer dachte, Maschenwenden sei langweilig, wurde eines Besseren belehrt – diese Damen machen sich bereit für das internationale Parkett!

Und weil man in Körbecke auch vor „frivolen“ Momenten keine Angst hat, wurde es am späten Nachmittag richtig heiß: Ein Burlesquetanz, der perfekt auf die fortgeschrittene Stunde abgestimmt war, brachte den Saal noch einmal zum Kochen.

Schunkeln bis die Sonne untergeht

Musikalisch ließen sich die Körbecker Oberwälder Musikanten nicht lange bitten. Mit einem Gastauftritt, der zum Mitsingen und Mitschunkeln animierte, brachten sie die Halle zum Beben

Das Fazit des Tages: Erst spät am Sonntagabend machten sich die letzten Jeckinnen und Jecken auf den Heimweg. Die Füße schwer vom Tanzen, aber das Herz leicht – und mit der festen Gewissheit: Körbecke ist und bleibt ein „lebendiges Dorf zwischen Diemel und Desenberg“.

Eines steht fest: Wir machen so weiter!

In diesem Sinne: Körbecke Helau und Alaaf!

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